478 km Tourvergnügen bei 95 Prozent Sonnenschein
Fünf Uhr war die Nacht vorbei. Nach einem kurzen Frühstück zu Hause dann zu einem bekannten amerikanischen Restaurant, welches 24 Stunden geöffnet hat. Dort trafen sich obige Teilnehmer mit mir. Noch einen Kaffee in Ruhe und dann ging es los zum vereinbarten Treffpunkt an der A2.
Bis kurz nach 7 Uhr waren wir am Treffpunkt, wo schon alle Anderen auf uns warteten. Sofort startete die erste Gruppe zur Anfahrt und wir starteten cirka 5 Minuten Zeitversetzt.
Die Anreise war dann genau durch Brandenburg naß, aber ansonsten unproblematisch. In Berlin angekommen war wieder Sonnenschein.
Die Motorräder wurden direkt vor dem Ausstellungsraum des Werkes geparkt.
Nach Kaffee und von Kalle mitgebrachten Keksen gab es die Empfangsgeräte, den Besucherausweis und eine Einweisung zum Verhalten für die Tour durch das Werk.
Selbstverständlich ist das Fotografieren im Werk verboten, darum auch keinerlei Fotos dieser Tour.
Nebenbei bemerkt war die zweite Gruppe nicht nur die erste Gruppe im Werk, sondern die erste Gruppe hatte sich anscheinend kurzfristig zu einer ungeplanten Stadtrundfahrt entschieden mit Fährnutzung. Jedenfalls kamen sie trotz Vorsprung bei der Abfahrt über eine Stunde nach uns erst an und somit verpassten sie mehr als die Hälfte der Tour durch das Werk.
Nach der Tour mussten die Besucherausweise und die "Hörgeräte" wieder abgegeben werden, jedoch das Schlüsselband gab es wieder als Erinnerung.
Noch ein paar Impressionen aus dem Präsentationsraum.
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Vom Werk aus ging es direkt zur Spinnerbrücke zum Mittag. Dies ist ein großer Motorradtreffpunkt in Berlin und hier wurde emsig alles für den Abend (Tanz in den Mai) vorbereitet. Abends war hier bestimmt die "Hölle" los...
Nach dem Essen, eventuellem Tanken und Ausruhen sollte es dann 12:30 Uhr weiter gehen.
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Die Tour führte uns durch den Stadtteil Wannsee Richtung Potsdam über die Glienicker Brücke. Hier wurden zu Zeiten des "kalten Krieges" Agenten ausgetauscht. Sehr schön anzusehen ist das Schloß Glienicke.
Potsdam selbst hat auch eine interessante Innenstadt, aber die Temperatur und der Stau in der Innenstadt machte diesen Abstecher nicht zum erhofften Vergnügen.
Auf der Weiterfahrt nach Reuden wurden wir dann von dem vorderen Teil der Gruppe an einer Ampel abgetrennt, aber da ich die Route auf dem Navi hatte, war abgesprochen das wir uns am Ziel treffen. Dank eines Anranzers von Dirk während der Fahrt (auch wenn ich nicht mehr Rauche kannst du eine kleine Pause machen) legte ich diese spontan ein. Darüber freuten sich nicht nur die Durstigen, sondern auch unsere Raucherin.
Knappe drei Kilometer vor der Kaffeepause stand dann ein Tourteilnehmer der ersten Gruppe winkend am Strassenrand. Bei einem Brems- und Ausweichmanöver in die Natur hatte er das Pech einen Rest einer Eisenbahnschranke zu Treffen. Sein Glück war dann das nichts Schlimmeres passierte. Da er der Letzte in der ersten Gruppe war, ist sein Ausscheiden nicht bemerkt worden. Ich nahm ihn den kurzen Weg mit bis zum Kaffeestop, wo er auf den gerufenen Abschleppwagen wartete und sein Motorrad blieb am Strassenrand stehen.
![]() der Rest der Schranke |
![]() der defekte Zylinderdeckel |
![]() die defekte Schaltung |
Kalte und auch warme Getränke und der selbstgemachte Kuchen standen bereit. Es wurde mal wieder geschlemmt bei herrlichstem Sonnenschein.
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Irgendwann kamen dann noch Dirk und Waldemar dazu, die hier ihre Mittagspause einlegten.
Nachdem endlich alle satt und zufrieden waren begann der Heimweg. Unterwegs durften dann die restlichen Teilnehmer noch Tanken. Bis kurz vor Braunschweig verlief die Fahrt ruhig, doch plötzlich hing rechts an der Leitplanke ein LKW-Dach. Ein Stück weiter wurde der LKW von der freundlichen Polizei mit Blaulicht zum Parkplatz begleitet. Auf diesem hatte sich unsere Gruppe voneinander Verabschiedet, denn wenige Kilometer später trennten sich alle Wege.
Kurz vor 18 Uhr stand dann das Motorrad wieder in der Garage und es waren 12 herrliche Stunden bei überwiegend bestem Wetter. Ein schöner Tagesausflug mit netten Menschen. Vielen Dank an unseren freundlichen Motorradhändler, der diese Tour angeboten und organisiert hatte.